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Bewegtes Sitzen – Training auf dem Wackelhocker

Vortrag am 09.10.2014 18.30 in Grötzingen im dr. bientzle Gesundheitsclub

IMG_3150Kein Widerspruch, sondern das A und O für mehr Gesundheit, ob am Arbeitsplatz oder zu Hause. Jeder, der über einen längeren Zeitraum hinweg in einem Büro arbeitet, weiß, Bewegung ist im Alltag Mangelware. Der gesamte Tagesablauf ist vom Sitzen geprägt: im Auto, am Schreibtisch, im Meeting, beim Essen, in der Freizeit. Wer sich der allgemeinen Bewegungslosigkeit bewusst ist, versucht vielleicht, mit Sport in der Freizeit einen Ausgleich zu schaffen. Doch das alleine reicht oft nicht aus, um langfristigen Beschwerden vorzubeugen.

Der Mensch braucht Bewegung


„Viele meiner Klienten klagen über starke Rückenprobleme oder haben Schmerzen im Nacken- und Schulterbereich. Davon betroffen sind vor allem Menschen, die eine sitzende Tätigkeit ausüben.“ (Falko)

Die menschliche Physiognomie ist nicht für das stundenlange Sitzen in einer Position geschaffen

Im Gegensatz zu Muskeln haben Knorpel, Bänder und Bandscheiben keine Blutgefäße, die sie automatisch mit Nährstoffen versorgen. Die Versorgung dieser Körpergewebe erfolgt durch Kompression und Entlastung. Im Klartext durch viel Bewegung des Körpers. Bewegung ist also das A und O und gesundes Sitzen bedeutet, möglichst oft die Sitzposition zu wechseln.

Kinder sitzen richtig

IMG_3152Kinder gehen noch ihrem natürlichen Bewegungsdrang nach und wissen automatisch, dass Bewegung gut ist und wie man richtig sitzt. Erwachsene haben das längst verlernt oder sich im Laufe des Lebens abtrainiert. Kinder können also wieder unsere Vorbilder werden, denn viel Bewegung, gerade beim Sitzen, häufiges Aufstehen und Herumgehen, ist gut für unsere Wirbelsäule und unser Herz-Kreislauf-System. Durch die Aktivität vor allem der Beine wird die Venenpumpe stimuliert, die für den Rücktransport des Blutes zurück zum Herzen zuständig ist. Studien wie die der Universität von Queensland in Australien belegen nachweislich, dass mehr Bewegung das Risiko einer Herzerkrankung reduziert.

Durch die Bauweise des Hockers ist es nicht möglich, sich einfach nur zu setzen. Die Rumpfmuskulatur wird nun den Ausgleich der Bewegung schaffen um dem Wackeln entgegen zu wirken. So ist sie unter permaneter Anspannung und wird ganz spielend gestärkt. Dazu kommt auch die stützende Arbeit der Brustwirbelsäule wie auch die Halswirbelsäule, ums sich auf dem Hocker zu halten.

Lediglich wenige Minuten reichen aus, um ein richtiges Ganzkörpertraining mit und an diesem Hocker ohne große Anstrengung und Schwitzen durchzuführen. Das ist nicht nur gut für die Muskulatur sondern stärkt auch das Herzkreislaufsystem.

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